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Spirgrips: erinnern Sie sich noch an Bullhorn-Fahrradlenker?

Spirgrips: erinnern Sie sich noch an Bullhorn-Fahrradlenker?

Erinnern Sie sich noch an Bullhorn-Fahrradlenker? Ja, ganz im Ernst! Die berühmten „Lenkerenden“, die aufgrund der mittlerweile gängigen, breiten Lenker und der Weiterentwicklung unserer Fahrtechniken fast gänzlich verschwunden sind. Kein Hahn kräht mehr danach, sie sind tatsächlich nicht mehr der Rede wert. Und nun gibt es plötzlich dieses kleine, originelle Zubehör: Spirgrips. Zunächst fanden wir sie albern. Dann jedoch haben wir sie ausprobiert, und sind zu der Auffassung gelangt, dass Lenkerenden in dieser speziellen Ausführung wieder eine Zukunft haben. Alle Vorurteile beiseite – lassen Sie uns entdecken, worum genau es sich handelt!

Der Schweizer Pascal Badollet ist Radsportler, aber außerdem vor allem Physiotherapeut. Seine Arbeit brachte ihn dazu, dieses neue ergonomische Lenkerkonzept zu entwickeln, das nicht nur eine alternative Handposition bietet, sondern auch die korrekte Ausrichtung der Unterarmgelenke erlaubt. Dieses Produkt richtet sich hauptsächlich an Radsportler sowie an Ausdauersportler.

 

 
Konkret gesagt, ähneln die Spirgrips kleinen Stierhörnern; die Form wurde jedoch so angepasst, dass die Griffposition perfekt ist und der Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger optimal positioniert sind. Ein anderer großer Unterschied zu herkömmlichen Lenkerenden: Die Spirgrips befinden sich nicht an den beiden Enden des Lenkers, sondern innen an den Handgriffen, direkt neben den Bremsgriffen und Schalthebeln.

 

 

Dies ist von besonderer Bedeutung, da sie so nicht beim Bergabfahren stören und optimal zu breiten Lenkern passen, die mittlerweile Norm sind. Wir haben die Griffe ganz ohne Probleme an einem 740-mm-Lenker getestet.

 

 

Die physiologischen Vorteile von Spirgrips wurden von der Universität von Savoie im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie überprüft, deren Ergebnis die Vorteile dieses Konzepts unter Beweis stellt: Bessere Ausrichtung des Handgelenks mit dem Unterarm, bessere Verteilung der Druckpunkte, geringere Belastung des Kahnbeins und so weiter: sowohl auf dem Papier als auch in der Realität sind diese Griffe sehr vielversprechend.
Bevor wir die Griffe dem Praxistest unterziehen, schauen wir uns noch die neuesten Produktdaten an. Das Spirgrips-Set besteht aus Aluminium und wiegt 114 g, ein Schwergewicht im Vergleich zu den klassischen Stierhörnern. (Man könnte fast erwarten, dass ein leichteres Modell in Arbeit ist. Aber nein, nicht so schnell!).

 

 

Ein wichtiges Detail: Kleine Scharniere an den Schellen ermöglichen die Montage ohne Entfernung der Griffe oder Bedienhebel. Auch der Preis ist akzeptabel – die weiße Ausführung gibt es für 39,50 Euro, die schwarze Ausführung, die wir hier getestet haben, kostet 49 Euro. Nun aber los, auf zum Praxistest!

 

 
Spirgrips: Praxistest
Wir geben es ehrlich zu: Als wir die Spirgrips das erste Mal sahen, konnten wir uns ein Lächeln nicht verkneifen. „Nicht schon wieder“ war unser erster Gedanke. Dann haben wir ein Titan CMT Bike getestet, das mit diesen Griffen ausgestattet war. Das Lachen verging uns ganz schnell, denn wir merkten, wie natürlich unsere Hände auf diese kleinen Hörner passten.

 

 
Egal, ob auf gerader oder hügeliger Strecke, die Hände gleiten ganz unbewusst und leicht auf die Spirgrips. Das Gefühl ist umgehend angenehm und entspannt – Beweis dafür, wie sinnvoll und gut entwickelt dieses Konzept ist. Pascal Badollet konnte in kürzester Zeit seine Leistung verbessern, und auch wir selbst hatten das Gefühl, dass uns der Lenker bei längeren, normalen Anstiegen besser in der Hand lag und wir in ähnlicher Weise mehr Kraft entfalten konnten. Die Position erscheint auch etwas aerodynamischer. Das ist jedoch eine völlig subjektive Wahrnehmung, die wir noch nicht anhand von Messungen nachweisen konnten.

 

 

Bergab sowie auf steilen und technisch anspruchsvollen Hängen sind die Spirgrips nutzlos, die Positionierung auf dem Lenker lässt einen diesen Umstand jedoch vergessen. Und darum geht es. Da die Griffe nicht hervorstehen und sich nicht an den Enden des Lenkers befinden, besteht auch nicht die Gefahr, dass der Lenker an einem Hindernis hängen bleibt. Ein weiterer kleiner Vorteil ist, dass Sie mit installierten Spirgrips immer bremsen können.

 

 

Sie stören auch nicht, wenn man, wie wir, mit den Händen ganz außen am Lenker bergab fährt. Also wirklich gute Aussichten, angesichts der Tatsache, dass wir nur zwei kleine negative Aspekte ausfindig machen konnten: Da die Griffe hohl und aus Aluminium sind, fühlen sie sich im Winter sehr kalt an, und einige unserer Testpersonen fanden die Griffe für ihre Hände etwas zu klein. Uns ging es genauso, wenn wir große warme Handschuhe trugen.

 

 
Vrteil
Ganz gegen unsere Erwartungen haben uns die Spirgrips positiv überrascht. Wir waren sehr skeptisch, doch der Test zeigte uns wieder einmal, wie gefährlich Vorurteile sein können. Falls wir in der Beobachtungsphase einen Rückzieher gemacht hätten, hätten wir uns nicht von der Bedeutung dieses kleinen Zubehörs überzeugen können – und dieses Zubehör wird sowohl Freizeitfahrer als auch Ausdauersportler gleichermaßen begeistern. Wir können jedenfalls mit absoluter Sicherheit sagen, dass uns die Spirgrips auf der Cape Epic begleiten und unser XC / Marathonrad nicht mehr verlassen werden!

 

By Vojo Magazine

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